Ich war aufgeregt, als es an der Tür klingelte. Kirsten öffnete sie, begrüßte unseren Gast kurz und verließ dann die Wohnung, um uns die Bühne zu überlassen. Da stand er, Timo, im dunklen Flur, sichtlich neugierig. Ich hatte ihm eine „Überraschung, die du nie vergessen wirst“ versprochen, ohne Details zu verraten. Das war Teil des Geschenks – er hatte keine Ahnung, was ihn erwartete. Wir hatten diese Wohnung eigens für diesen besonderen Abend organisiert, und die Vorfreude kribbelte in mir.
Ich ließ ihn kurz warten, bevor ich aus dem geräumigen Badezimmer trat. „Hey!“ Er strahlte, als er mich im weißen Bademantel sah. „Was hast du denn da für uns geplant?“ „Für dich, mein Lieber, für DICH!“ antwortete ich mit einem Lächeln und nahm seine Hand. Das Badezimmer war eine echte Wohlfühloase: groß, mit einer offenen Dusche und einer riesigen Badewanne mit Whirlpool-Funktion. Kerzen flackerten überall, und auf einem Tischchen standen eine Flasche Sekt und zwei Gläser. Ein weiterer Bademantel hing über dem Handtuchwärmer. „Zieh dich aus und entspann dich!“ flüsterte ich ihm zu und deutete auf die Wanne.
Während er sich auszog, schaltete ich den Whirlpool ein, und das Wasser begann gleichmäßig zu blubbern. Ich gab einen duftenden Badezusatz hinzu, der die Luft mit einem exotischen Aroma füllte. „Das ist der erste Teil deines Geschenks“, sagte ich. Timo glitt ins warme Wasser, lehnte sich zurück und seufzte zufrieden. „Willst du nicht auch reinkommen?“ fragte er mit einem schelmischen Grinsen. „Erst entspannen!“ antwortete ich und gab ihm einen spielerischen Kuss, wobei ich meinen Bademantel leicht öffnete, um ihm einen kurzen Blick auf mein rotes Outfit darunter zu gewähren.
Wir tranken Sekt, und ich fütterte ihn mit Obst von einem kleinen Teller, den ich vorbereitet hatte. Immer wieder versuchte er, mich zu sich zu ziehen, aber ich wich lachend aus. Nach einer Weile nahm ich einen großen Badeschwamm und setzte mich wieder an den Wannenrand. „Jetzt werde ich dich ein bisschen verwöhnen – und dann geht’s weiter mit Teil zwei deines Geschenks.“ Ich wusch ihm sanft den Rücken, die Schultern und die Arme. „Du machst es aber spannend“, sagte er und grinste. „Es soll ja etwas Besonderes sein!“ antwortete ich. Als ich fertig war, reichte ich ihm ein Handtuch. „Trockne dich ab, zur Strafe, weil du so ungeduldig bist!“ neckte ich ihn. Er lachte und nahm das Handtuch. Beim Umziehen ließ ich meinen Bademantel kurz aufblitzen, sodass er erneut mein rotes Outfit sehen konnte.
„So, mein Großer, der Gruß aus der Küche ist vorbei, jetzt kommt die Vorspeise – eine Art Blindverkostung“, erklärte ich und holte ein weiches, schwarzes Tuch hervor. Ich verband ihm die Augen, sodass er nichts sehen konnte. „Du machst das echt spannend!“ sagte er, und ich hörte die Vorfreude in seiner Stimme. Ich ließ ihn einen Moment stehen, um die Spannung zu steigern. Über Monate hatte ich diese Überraschung geplant. Die junge Frau, die gleich dazukommen würde, hieß Evi. Ich hatte sie sorgfältig ausgewählt, nach vielen Gesprächen und Treffen. Sie war 26, charmant, natürlich und einfühlsam – perfekt für diesen besonderen Abend. Timo wusste von meiner bisexuellen Neigung, aber diese Überraschung war ganz für ihn gedacht, nach seinen Wünschen gestaltet.
Ich nahm seine Hand, fragte „Okay?“ und er nickte. Dann öffnete ich die Tür zum Schlafzimmer. Evi wartete bereits, in einem passenden roten Outfit, und lächelte uns an. Ich führte Timo zum riesigen Bett. „Leg dich auf den Bauch, du bekommst erst eine Massage“, sagte ich. Er grinste. „Ich hätte jetzt schon Lust auf mehr!“ „Geduld, das Geschenk wird noch besser“, antwortete ich geheimnisvoll. Evi setzte sich neben ihn und begann, ihn mit warmem Massageöl sanft am Rücken zu massieren. Er seufzte wohlig, während seine Hand nach ihr griff, ohne zu wissen, dass es nicht ich war. Ich dimmte das Licht weiter, und die Kerzen tauchten den Raum in ein warmes, gemütliches Licht.
Evi arbeitete sich langsam zu seinen Schultern und Armen vor, ihre Bewegungen geschickt und beruhigend. Timo entspannte sich immer mehr. „Schatz, das machst du wunderbar“, murmelte er. Ich stand hinter Evi, lächelte und antwortete: „Gleich darfst du alles sehen!“ Nach einer Weile drehten wir ihn gemeinsam auf den Rücken. „So, mein Schatz, das ist dein Geschenk!“ sagte ich, nickte Evi zu, und wir zogen ihm die Augenbinde ab. Er blinzelte, sah erst Evi, dann mich, dann wieder Evi. „Hallo Timo, ich bin Evi. Freut mich, dich kennenzulernen!“ sagte sie mit einem warmen Lächeln.
Timo war sprachlos, sein Mund stand offen. Wir lachten und beugten uns zu ihm, um ihn mit sanften Küssen auf die Wangen zu begrüßen. „Du bist der Wahnsinn!“ flüsterte er mir zu. Evi stand auf, drehte sich elegant und präsentierte sich mit einer spielerischen Bewegung. „Gefalle ich dir?“ fragte sie mit einem schelmischen Lächeln. Timo sah mich an, als wollte er meine Zustimmung einholen, dann sagte er: „Du bist unglaublich – und das in Nicoles Anwesenheit!“ Ich lachte. „Sie ist dein Geschenk, und wir werden heute alle Spaß haben!“
Wir setzten uns zu dritt aufs Bett, lachten, plauderten und genossen die lockere Atmosphäre. Evi war charmant und brachte uns immer wieder zum Lachen mit ihrer unbeschwerten Art. Timo war sichtlich überwältigt, aber glücklich. Wir tanzten ein wenig zu Musik aus meinem Handy, tauschten Geschichten aus und genossen die Gesellschaft. Irgendwann kuschelten wir uns zusammen, erzählten weiter und ließen den Abend ausklingen. Evi war die perfekte Ergänzung für diesen Moment, und wir fühlten uns alle verbunden.
Später entspannten wir zu dritt im Whirlpool, plauderten und lachten über die verrückte Überraschung. Timo strahlte und sagte: „Das war das beste Geschenk, das ich je bekommen habe.“ Evi lächelte und fühlte sich sichtlich wohl bei uns. Leider zog sie einige Monate später weg, und eine Wiederholung dieses Abends gab es nicht. Doch die Erinnerung an diese unvergessliche Nacht blieb uns für immer.
