Die Uhr im verlassenen Klassenzimmer schlägt drei. Lena, die strenge Geschichtslehrerin, beobachtet, wie Jonas’ Unterarme sich anspannen, während er nachschreibt. Sonnenlicht gleitet über ihre nackten Waden und die schmalen Strümpfe, die unter dem engen Rock hervorblitzen. Als sie sich vorbeugt, streift ihr Atem sein Ohr; sein Puls hüpft sichtbar am Hals. Die Luft riecht nach warmer Haut und Kreide. Ihre Knie berühren fast seine Schenkel. Ein leises Zittern läuft durch seine Finger, und Lena spürt, wie ihre Brustwarzen sich gegen die dünne Bluse drücken. Jeder federleichte Schlag des Füllers auf Papier wird zum intimen Rhythmus, der tief in ihren Unterleib sickert. Sie schluckt, presst die Schenkel zusammen und weiß: eine einzige Berührung, und das Nachsitzen wird zur verbotenen Glut.