In unserer Studenten-WG war die Luft schon immer dünn – besonders um 23 Uhr, wenn die Nachbarin von nebenan wieder loslegte. Ihre lauten, hemmungslosen Schreie, das rhythmische Klatschen von Haut auf Haut, das verzweifelte „Ja, ja, ja!“ drangen durch die Wände und machten uns alle wahnsinnig geil. Anna rutschte unruhig auf dem Sofa hin und her, Sophies Wangen glühten, während Lukas und ich mit harten Schwänzen in den Hosen dasaßen und uns kaum noch beherrschen konnten. An diesem Abend war es besonders intensiv. Die Lust in der Luft war fast greifbar. Irgendwann sprach Anna es aus: „Ich will auch so richtig durchgefickt werden… laut und ohne Gnade.“ Sophie nickte nur, die Schenkel fest zusammengedrückt. Da sagte Lukas den Satz, der alles veränderte: „Warum machen wir das nicht selbst? Einen kleinen Wohnzimmerpuff. Nur am Wochenende. Nur für ausgewählte, geile Kunden. Die Miete zahlt sich quasi von allein.“ Zuerst lachten wir. Dann wurde es still.